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Geschichte |
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Geschichte der
Orgel |
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Die Geschichte der Orgel reicht zurück bis in die
Antike. Irgendwann war es gelungen, die Hirtenpfeife des Pan mit
dem Mechanismus einer Tastatur zu verbinden, wobei die Luft aus
einem Balg in die Pfeifen geleitet wurde. Die ersten Instrumente
wurden im Arm getragen, bis ein größeres Instrument entstand, ein
Positiv, das zwar tragbar war, aber zum Spielen auf den Boden gestellt
wurde. Im byzantinischen Kaiserreich wurde dieses Instrument im
Zirkus, aber auch bei Hofzeremoniellen eingesetzt, einer der wichtigsten
Gründe dafür, daß die Orgel in den Kirchen der griechischen und
russischen Orthodoxie bis heute verpönt ist. Nur die menschliche
Stimme darf dort zum Lob Gottes erklingen. In der Westkirche dagegen
eroberte sich die Orgel, nachdem sie im Jahr 757 als Schenkung aus
Byzanz ins fränkische Reich gekommen war, einen festen Platz in
der kirchlichen Liturgie. Im 10. Jahrhundert baute man schon eine
Orgel mit 400 Pfeifen, und die Orgel der Marienkirche in Danzig
hatte 1585 bereits 3742 Pfeifen. Inzwischen ist dieses Instrument,
schon für Mozart gleichsam "der könig aller instrumenten", hoch
technisiert und in seinem komplexen Aufbau nur durch gründliches
Studium zu verstehen. Im katholischen wie evangelischen Gottesdienst
begleitet es Einzug und Auszug sowie Prozessionen und dient als
Begleitinstrument für den Chor- und Gemeindegesang. Und der Sinn,
den die Theologen der Orgel zusprechen? So wie die vielen Pfeifen
sich in einem - die Herzen emporhebenden - Klang vereinen, sollen
die vielen Gemeindemitglieder in geschwisterlicher Harmonie miteinander
verbunden sein.
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Manuale der Schuke-Orgel in der
Grunewaldkirche
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