Schöpfung – da sei dein Herz!
Gottesdienst der Grunewalder Umweltgruppe in
Dahlem mit MdB Renate Künast
Ökologie ist im Moment in aller Munde – die Katastrophe
in Japan, der erste grüne Ministerpräsident und inzwischen die
Geburt des 7 Milliardsten Menschen und die damit verbundene Frage,
wie unsere Welt das Bevölkerungswachstum verkraften soll. In der
Grunewaldgemeinde gibt es eine rege Umweltgruppe, die Kolibris,
die bereits auf dem Kirchentag in Dresden einen Gottesdienst mit
Renate Künast - für den Predigtimpuls - veranstaltet haben und
nun mit uns in Dahlem Gottesdienst feiern wollen. Der Gottesdienst
steht unter der Überschrift „Die Schätze der Erde – da sei dein
Herz! Mitmach-Gottesdienst zur Bewahrung der Schöpfung“. An-hand
der sieben Tage der Schöpfung möchten wir in unserem Gottesdienst
mit Aktionen, Predigt und Musik gemeinsam darüber nachdenken,
wie nachhaltiges Leben aussehen kann, welchen Fußabdruck Jeder
von uns tagtäglich hinterlässt und wie wir unseren Kindern eine
Welt hinterlassen können, die nicht durch Bilder von ölverklebten
Vögeln oder verhungernden Menschen gezeichnet ist. Im Mittelpunkt
des Gottesdienstes wird eine Bildmeditation stehen, bei der wir
analog zu den sieben Schöpfungstagen Bilder zeigen, zuerst von
Gottes guter Schöpfung, zum Beispiel den Schweinen, dann von unserer
Zerstörung dieses Teils der Schöpfung – Massentierhaltung unter
Lebensunwürdigen Bedingungen, und schließlich eine Idee, was wir
dagegen tun können. Am Ende soll jeder Besucher etwas geschenkt
bekommen, das ihn an unsere Verpflichtung als Christen erinnert,
die Schöpfung zu bewahren und dafür aktiv einzutreten. Jeder von
uns kann täglich dazu beitragen, diese Welt nicht als radioaktiv
verseuchten Müllhaufen mit gerodeten Regenwäldern und Müllinseln
in den Meeren zu hinterlassen. Vieles ist einfach: faire Bioprodukte
einkaufen, ökologisch erzeugten Strom verwenden, keine Massentierhaltung
unterstützen usw. Manches ist auch schwieriger umzusetzen, aber
jeder Schritt hilft der Schöpfung. Darüber wollen wir mit Euch
und Ihnen nachdenken und vor Gott bringen, wo wir uns schuldig
gemacht haben und wo wir Seine Hilfe benötigen. Gott hat uns diese
Welt gegeben, so heißt es in der Bibel, damit wir sie bewahren
– nicht, damit wir sie zumüllen, radioaktiv verstrahlen und zerstören.
Lasst uns endlich damit ernst machen!
Pfarrerin Dr. Rajah Scheepers, Ev. Kirchengemeinde
Berlin-Dahlem
Gottesdienst: Sonntag, der 22. Januar 2012,
um 11:00 Uhr in der Jesus-Christus-Kirche in Berlin-Dahlem am
Thielplatz
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Ehrenamtliche Mitarbeiter
für den Besuchsdienst gesucht
Sie treffen sich einmal im Monat und sitzen mit
dicken Listen um einen Tisch herum: die Mitglieder des „Besuchskreises“
– nicht einmal eine Handvoll Ehrenamtliche gemeinsam mit unserem
Diakon Werner Dziubany. So jedenfalls ist es gedacht mit den Treffen.
Denn immer öfter müssen diese aus Mangel an Teilnehmern ausfallen.
Die Mitglieder des Besuchskreises übernehmen eine sehr wichtige
Aufgabe: Sie besuchen ältere Menschen zu ihrem Geburtstag und
pflegen damit Kontakt zu Gemeindemitgliedern, die nicht selten
einsam sind, ohne familiäre Bindung oder Freundschaften. Wie oft
ist ihr Besuch der einzige überhaupt an diesem Tag. So klein die
Gruppe oft ist, eines bleibt nahezu konstant: Die große Anzahl
der Namen auf der Liste, also der Grunewalder Gemeindeglieder
über 65 Jahren, die im jeweiligen Monat Geburtstag haben. In unserer
Gemeinde leben viele altere Menschen. Nicht nur in den sechs Seniorenheimen
rund um die Kirche herum (in denen wir auch ohne Geburtstagsanlass
viele Einsame besuchen). Auch sonst ist der Altersdurchschnitt
in Grunewald hoch. Werner Dziubany bedauert sehr, dass er selbst
nur noch wenig Zeit zur Verfugung hat, um Geburtstagsbesuche zu
ubernehmen. Fruher, als es noch zwei Pfarrstellen in Grunewald
gab, war dies noch in ganz anderem Umfang moglich. So bitten wir
heute um Ihre Unterstutzung: Fuhlen Sie sich von dieser wichtigen
diakonischen Aufgabe angesprochen und suchen nach einer sinnvollen
ehrenamtlichen Beschaftigung?
Dann sprechen Sie Diakon Dziubany an!
Tel. 897 333 40.